Psychotherapeutenkammer Hessen

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Psychotherapeutenkammer des Landes Hessen! "Wege in die Psychotherapie" - diese sind natürlich je nach Ausgangslage ganz unterschiedlich und ebenso verschieden sind die benötigten Informationen und Services. Es ist unser Anliegen, Ihnen zielgruppengerecht und auf unkomplizierte Weise die Aspekte zu liefern, die Sie benötigen. Das gilt ganz gleich, ob Sie nun Patient*in sind und die für Sie passende Therapie finden möchten oder als Politiker*in oder Journalist*in mit uns in den Austausch treten wollen. Für die rund 6.500 Mitglieder der Psychotherapeutenkammer des Landes Hessen haben wir einen eigenen Bereich mit spezifischen Services eingerichtet.

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Neuer Vorstand: Prof. Dr. Rudolf Stark neuer Präsident

Acht Mitglieder des neu gewählten Vorstands der Psychotherapeutenkammer Hessen stehen für ein Gruppenfoto in einem Garten zusammen.

Neuer Vorstand gewählt!

Nachdem unsere Mitglieder im Juni die Delegiertenversammlung der 6. Wahlperiode gewählt hatte, stand nun im Rahmen der konstituierenden Sitzung die Vorstandswahl an. Der neue Vorstand besteht aus 8 Mitgliedern:

Präsident: Prof. Dr. Rudolf Stark, VT-AS

Vizepräsidentin: Tanja Maria Müller, KJP Hessen

Beisitzer*innen:
Prof. Dr. Jutta Billino, VT-AS
Dr. Wiebke Broicher, DPtV
Sarah Fanter, VT-AS
Karl-Wilhelm Höffler, VT-AS
Sandra Pachnicke, PDL PP
Birgit Wiesemüller, QdM

Das Präsidium stellt sich vor:

Acht Mitglieder des neu gewählten Vorstands der Psychotherapeutenkammer Hessen stehen für ein Gruppenfoto in einem Garten zusammen.

Nach der Wahl zur Delegiertenversammlung im Frühjahr 2026 wurde am 18. September im Rahmen der konstituierenden Sitzung der neue achtköpfige Vorstand der Psychotherapeutenkammer Hessen gewählt. Das neue Präsidium bilden Prof. Dr. Rudolf Stark (Präsident) und Tanja Maria Müller (Vizepräsidentin). Beide möchten die Gelegenheit nutzen, sich Ihnen persönlich vorzustellen.

Prof. Dr. Rudolf Stark: „Im Hauptberuf bin ich Professor für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dort leite ich unter anderem die verhaltenstherapeutischen Ambulanzen. In den letzten Jahren konnte ich als Vorstandsmitglied der PTK Hessen viele Einblicke in die Kammerpolitik gewinnen.“

Tanja Maria Müller: „Ich bin niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Berufspolitisch bin ich seit vielen Jahren aktiv. Ich bin Vorsitzende eines großen Ausbildungsinstituts, im Bundesvorstand meines Berufsverbandes (VAKJP) und psychotherapeutische Vorsitzende im Beratenden Fachausschuss Psychotherapie der KV Hessen.“ 

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Gemeinsame Vision des Präsidiums

Als Präsident und Vizepräsidentin bedanken wir uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen und werden unser Bestes dafür tun, dass Sie sich durch uns gut vertreten fühlen!

Nach einem intensiv geführten Wahlkampf hat sich ein breites Bündnis aus fünf Listen zusammengefunden, das den Vorstand der PTK Hessen stellt. Dieses Bündnis hat das Ziel, den Berufsstand in seiner ganzen Breite gut zu repräsentieren. Im neuen Vorstand sind alle Therapierichtungen, große Berufsverbände, die Gebiete Psychotherapie für Erwachsene, Psychotherapie für Kinder- und Jugendliche und die Neuropsychologische Psychotherapie, sowie der ambulante und stationäre Bereich durch unterschiedliche Vorstandsmitglieder vertreten.

In einer Zeit, in der unser Berufsstand durch die angekündigten und zu erwartenden sozialrechtlichen Änderungen im Rahmen der Gesundheitsreform stark in die Defensive gedrängt wird, erschien uns ein solches Listenbündnis dringend notwendig. Wir müssen im politischen Diskurs gemeinsam mit einer starken Stimme unmissverständlich klarmachen, wie wichtig Psychotherapie gerade in solchen Krisenzeiten, wie wir sie gerade erleben, ist. Statistiken belegen eindeutig, dass psychische Störungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sind, was in Anbetracht globaler Krisen wie der Corona-Pandemie, den zunehmenden kriegerischen Auseinandersetzungen oder einer immer sichtbareren Klimakrise nicht erstaunlich ist. Es erscheint paradox, dass gerade unter diesen Rahmenbedingungen der Zugang zur Psychotherapie durch die beschlossenen Maßnahmen der Gesundheitsreform erschwert wird, - Psychotherapie wirkt nachhaltig und genau aus diesem Grund ist ein schneller Zugang zur Psychotherapie auch volkswirtschaftlich geboten. Hier wollen wir als starke Vertretung des Berufsstandes unserer Verantwortung gerecht werden und uns für eine angemessene psychotherapeutische Versorgung einsetzen.

Dabei haben wir auch einen Blick auf die Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Eine gute psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ist eine unerlässliche Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Wenn psychische Belastungen und Erkrankungen früh erkannt und behandelt werden, können Chronifizierungen und langfristige Beeinträchtigungen von Bildungs- und Entwicklungschancen verhindert werden. Wir setzen uns für eine ausreichende, wohnortnahe Versorgung von Kindern und Jugendlichen ein.

Als Heilberuf mit entsprechender Verantwortung muss die gesellschaftliche Anerkennung des Berufsstands weiter vorangetrieben werden, was sich schließlich auch in einer angemessenen Vergütung der psychotherapeutischen Leistungen im ambulanten und stationären Bereich widerspiegeln muss. Davon sind wir leider noch deutlich entfernt.

Eine große Herausforderung ist die Umsetzung der neuen Weiterbildung zur Fachpsychotherapeutin oder zum Fachpsychotherapeuten. Diese muss nach dem Hessischen Heilberufsgesetz im Rahmen einer Berufstätigkeit und bei angemessener Bezahlung erfolgen. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen ist die Weiterbildung finanziell nicht gegenfinanziert. Neben der Tragik, dass approbierte Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen den Weg zum Fachpsychotherapeutin oder Fachpsychotherapeuten aufgrund mangelnder Weiterbildungsplätze versperrt vorfinden, droht dadurch mittelfristig eine weitere Verschlechterung der Versorgungssituation.

Große Themen werden uns in den nächsten Jahren beschäftigen: Das gesellschaftliche Auseinanderdriften, das Erstarken von politischen Extremen, aber auch die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz, die enorme Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft, aber auch auf unseren Berufsstand haben wird. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, uns in den Gremien der Kammer aus psychotherapeutischer Perspektive mit diesen zentralen Themen auseinanderzusetzen.

Wir verstehen die Kammer als Rückgrat der Mitgliedschaft und wollen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle die Serviceangebote der Kammer weiter ausbauen, sodass Sie auch an dieser Stelle die Kammer als IHRE Kammer erleben!

Trotz aller voraussehbaren Problemen, wollen wir uns den Herausforderungen stellen und gute Lösungen mit unseren Partnerinnen und Partnern im Gesundheitssystem finden. Wir freuen uns auf diese Aufgabe!

Prof. Dr. Rudolf Stark                                                        Tanja Maria Müller

WIR SAGEN NEIN! – Demo in Frankfurt am Main

NL Demo

WIR SAGEN DANKE! 
An alle, die in der Vorbereitung dafür gesorgt haben, dass diese Demo ein großartiges Event wird.

An das Bündnis Psychotherapie Hessen für die tolle Zusammenarbeit.

An alle, die an der Demo teilgenommen haben, um gemeinsam laut zu sein und ein deutliches Zeichen zu setzen.

An rund 3.000 Teilnehmer*innen!

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Honorare klaut!“

Und deshalb sagen wir auch nach der Demo NEIN zu den Honorarkürzungen. Folgen Sie uns auf Insta, oder bleiben Sie auf unserer Webseite oder über den PTK-Newsletter auf dem Laufenden.

Aktuelles

Was tut sich in der Psychotherapie? Welche Veränderungen gibt es, welche interessanten Entwicklungen wirken sich nachhaltig auf unser Segment aus? In unserem Newsbereich möchten wir Sie über aktuelle Themen auf dem Laufenden halten, Ihnen unsere Positionen näherbringen.

Mehr

Über die Kammer

Die Psychotherapeutenkammer Hessen wurde 2001 gegründet und ist die berufsständische Vertretung von rund 7.300 Psychologischen Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen sowie Psychotherapeut*innen die in Hessen arbeiten. Die Kammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Selbstverwaltung. Das bedeutet, dass Sie Aufgaben übernimmt, die in Gesetzen definiert sind und die sonst der Gesetzgeber selbst umsetzen müsste. Weil aber die Regelungen, die alle akademischen Heilberufe betreffen, sehr speziell sind und fachkundige Kompetenz erfordern, hat der Gesetzgeber seine Aufgaben auf Heilberufekammernübertragen. Zugleich wurde festgelegt, dass die Angehörigen des jeweiligen Heilberufs selbst im gesetzlichen Rahmen die für sie wichtigen Bestimmungen erarbeiten und beschließen sollen. Da das Gesundheitswesen nach dem Grundgesetz zu den Aufgaben der Länder gehört, ist primär Landesrecht umzusetzen – also vor allem das Hessische Heilberufegesetz.

Psychotherapist working with woman in office, closeup

Patienten & Ratsuchende

In Deutschland leiden rund 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung innerhalb eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Bei Kindern und Jugendlichen sind fünf Prozent behandlungsbedürftig, etwa zwanzig Prozent klagen über psychosomatische Beschwerden. Für keinen der Betroffenen ist das eine einfache Situation und der Pfad zurück zur Normalität kann beschwerlich und lang sein. Die Psychotherapeutenkammer des Landes Hessen bietet Unterstützung an – vor allem als Wegweiser, der eine erste Orientierung gibt: Welche Erkrankungen gibt es überhaupt, welche Wege führen in die Psychotherapie, welche Therapieform ist möglicherweise passend – und vor allem: Wie finde ich den richtigen Therapeuten, die richtige Therapeutin? Rund 6.000 qualifizierte Expert*innen sind in der Kammer organisiert – mehr als 1.000 von ihnen sind auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spezialisiert. Das zeigt, dass niemand mit seinen Problemen allein sein muss, es gibt zahlreiche Hilfsangebote.

Politician answering media questions

Medien & Politik

Das Gesundheitswesen ist eines der wichtigsten und spannendsten Themenfelder unserer Zeit. Es ist dynamisch und permanenten Veränderungen unterworfen. Es ist auch ein Gebiet, auf dem sehr unterschiedliche Akteure miteinander kommunizieren und arbeiten, um für die Gesellschaft die besten Lösungen zu finden. Die Vielfalt an Strömungen und Ansichten machen das Konstrukt mitunter komplex und stellt uns vor große Herausforderungen. Die Psychotherapeutenkammer Hessen setzt eindeutige Schwerpunkte und lenkt das Interesse einerseits auf die Anliegen psychisch Kranker und arbeitet auf eine Enttabuisierung psychischer Erkrankungen hin. Und sie vertritt mit einer klaren Position die Anliegen von rund 6.000 Psychotherapeut*innen in Hessen. Dafür beteiligt sie sich aktiv an aktuellen Gesundheitsdebatten und steht im engen Austausch mit der Landespolitik. In steter Zusammenarbeit mit Journalist*innen bundesweit sorgt sie für eine kontinuierliche Berichterstattung zu wichtigen Themen der Branche.

team erarbeitet ideen und klebt zettel an ein fenster

Mitglieder

Die Psychotherapeutenkammer des Landes Hessen regelt die Berufsausübung der Mitglieder, überwacht die Einhaltung der Berufspflichten und kümmert sich um die aktuelle Situation und die Zukunftsaussichten der Psychotherapeut*innen in Hessen. Sie tritt für die Wahrung des Ansehens des Berufsstandes insgesamt ein: Gemeinsam mit der Bundespsychotherapeutenkammer und den anderen Länderkammern leistet sie Lobbyarbeit zur Verbesserung der Versorgung und der Arbeitsbedingungen der niedergelassen Tätigen. Und sie setzt sich mit allen berufs- und gesundheitspolitischen Fragestellungen auseinander, die die angestellten Mitglieder betreffen. Damit die Kammer diese Aufgaben erfüllen und ihre Mitglieder zeitnah über Entscheidungen und Entwicklungen informieren kann, ist sie auf aktuelle Daten angewiesen. In unserem neuen Service-Portal können sich unsere Mitglieder präsentieren und wichtige Änderungen mitteilen. Sie finden hier außerdem wichtige Informationen, Formulare zum Download und Ansprechpartner.